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Zurück nach Vietnam

Am Flughafen von Ho Chi Minh

Überpünktlich zum Flughafen los, da mir unklar war ob die Buchung geklappt hat. Rein in Bus, Reifenpanne. Bus ins schleudern geraten. Alles gut gegangen. Neuer Bus. 1Stunde später. Angestanden. Schalter schliesst. Durchsage, Fluggäste von Manila von Schalter A nach Schalter K bitte. Immer noch kein Plan, ob alles mit dem Ticket passt.
Am Schalter:-„wo ist ihr Ticket raus aus den Philippinen?“
– „Ich hab nur eins raus aus Kuala Lumpur im Juli.“
-„Sie brauchen in einem Monat eines raus aus den Philippinen.“
-„Hab ich nicht, wollte mit dem Boot nach Indonesia und dann Malaysia.“
-„Und wo ist das Bootticket?“
-„Ich weiss ja noch nicht von wo nach wo und wann genau.“
-„Dann haben sie jetzt 13 Minuten zeit eines zu buchen und vorzulegen.“
 
Google an- Keine Internetverbindung.
Ticketschalter. „Ich brauch dringend ein Ticket raus aus den Philippinen in spaetestens 4 Wochen. Am besten per Boot.“
„Sie sind am Flughafen, Miss.“
(ECHT?) „Ich weiss, aber das Internet geht nicht. Ich muss das jetzt buchen. Kann ich bei ihnen rein?“
-„Das geht eigentlich nicht.“
-„Eigentlich- darf ich?“
-Äh ok. Kommen sie hinter den Schalter.“
Suchmaschine an. Keine Ergebnisse. Wie auch, sowohl Philippinen als auch Indonesia ist riesig. Und wohin ich will weiß ich ja nicht mal.
„Miss, sie können am 31.5 23.45h von Cebu nach Kota Kinabalu fliegen.“
-„Bitte wohin?“
-„Auch noch nie gehoert. Sieht aber nett aus und ist in Malaysia, der billigste Flug.“
-„ich hab da aber Geburtstag.“
-„Glueckwunsch, dann wissen sie ja jetzt, wo sie den feiern.“

Nun hatte der Flug auch noch Verspätung um 2 Stunden, was natürlich erst klar war, als ich schon abgehetzt am Gate war. Zumindest hatte ich dadurch Zeit zu googeln, wo dises Kota Katabalu oder wie es auch immer heisst liegt. Borneo!!! Ich werde an meinem Geburtstag in Borneo sein. Ich und die Affen und vielleicht ein  Bananashake zum anstoßen. Mal schauen. Ich freu mich jetzt jedenfalls.

Manila

Ich holte mir vor dem Ablug ein Schinken Käse Croissant. Bereits im Flieger bereute ich das sowas von. Lang hatte ich kein fettiges Essen mehr. Mein Magen fand es noch cool, weiter unten angekommen fand das mein Darm richtig scheiße. Ich bekam höllische Bauchkrämpfe. Genau als das Signal anging, dass wir für die Landung die Gurte schliessen sollten.

Ich entschied mich es auszusitzen. Klappte nicht. Als die Stewardessen gerade mit ihren Kontrollgang fertig waren, rannte ich los. Und die Mädels hinterher. Als ob ich das Flugzeug hätte sprengen wollen. Nein, nicht das Ganze, nur die Toilette. Sie gaben mir eine Minute. Ich brauchte nur wenige Sekunden. Ein fantastischer Start auf dem Weg ins Paradis sag ich mal.

In Manila angekommen gings mir immer noch richtig bescheiden. Trotzdem war ich zu geizig mir ein teures Taxi zum Hostel zu nehmen und für mit einem der silbernen Kleinbusse (ich hab den Namen dafür vergessen) und der U-bahn.

Warum ist mein Backpack so unglaublich schwer geworden? Völlig am Ende erreichte ich das Hostel morgens um 8h.

Einchecken konnte ich um 2.

Meinen Tag hier verbrachte ich auf dem  Legazpi Sunday Market.

Dafür lief ich gute 7 km vom Hostel durch die Strassen Manilas. Ich glaube die Armut hier ist vergleichbar mit Indien, zumindest meinem Eindruck nach. Ich sass auf dem Weg in einem der kleinen Foodstände die am Strassenrand aufgebaut sind und unterhielt mich mit einem Philippiner, der mich davor warnte links hier abzubiegen. Die Kinder sammeln hier Essensreste auf den Müllkippen, sammeln den Müll und verkaufen brauchbare Dinge für kleines Geld. An der Ecke standen  pädophile Weiße,  die Strassenkinder auf den Müllkippen vergewaltigen.Der Ort liegt am Hafen und heisst „Happy Land“.  Ich fühl mich in solchen Situationen immer ziemlich hilflos, beschämt und mies, dass ich nichts tun kann. Es ist grausam, wie diese unwürdige Situation ausgenutzt wird. Was diese Kinder hier erleiden ist unvorstellbar.

In Manilas Slums leben ca 50000 Menschen, davon ca 20000 Kinder. Sie leben auf Stinkenden Müllkippen, in den Scherben, in Fäkalien.

Man kann eine Tour dorthin machen, ich finde das ziemlich pervers und daneben. Vorallem geht das Geld sicher an die Falschen und fördert diese Umstände zudem.

Weit weg am  Sunday Market  erinnert nichts an die Slums der Stadt. Er ist auf jeden Fall einen Besuch wert und nicht zu vergleichen mit den südostasiatischen Märkten. Hier findet man Honig, Öle, handgemachtes, Lederwaren und einige Essensstände.

Am Abend brachte mich der Nachtbus nach Banaue, in den Norden der Insel zu den Reisterrassen.

Banaue Reisterrassen

Neun Stunden dauert der Bus nach Banaue.

Die Reisterrassen sind über 2000 Jahre alt und dienen dazu die Bewohner des Ortes mit Reis zu versorgen. Die Ernte stellt die Versorung der Leute sicher und bietet ihnen ausreichend Nahrung. Leider ist bei einem Kilopreis von 30 Cent nicht viel zu erwirtschaften und der Verdienst für die Arbeiter ist so gering und mühsam, dass viele sich nach einer anderen Arbeit umsehen. Auf den Terassen ist der Einsatz von Maschinen unmöglich und 100% Handarbeit.

Viele Leute haben unter der erschwerten Arbeit mit einem verkrümmten Rücken zu leiden.

Läuft man von Banaue die Strasse entlang den Berg hinauf hat man an mehreren Stellen einen atemberaubenden Ausblick auf die Umgebung. Der Weg ist das Ziel und die Menschen dieser Gegend einzigartig. Ich wurde auf dem Weg zum Tee eingeladen, spielte Fussball mit den Kindern.

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Ein paar ältere Männer sassen auf einer Mauer und Luden mich zum Reiswein ein.

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Ich durfte mit einer Familie zu Mittag essen. Einer meiner schönsten Spaziergänge.

Mary, eine bezaubernde ältere Dame mit einer hinreisenden Austrahlung lud mich in ihr zuhause ein und fragte mich ob Deutschland zu Argentinien gehöre. Ich habe ihr eine Weltkarte auf dem Handy gezeigt, Und sie fragte mich wo ich war und wie es den Menschen dort geht. Sie war sehr interessiert an allen Ländern, wie die Menschen dort wohnen, wie es ihnen geht, ob sie Sorgen haben und was sie glücklich macht. Über Facebook habe ich einen Aufruf gestartet, damit Leute aus der ganzen Welt ihr Briefe und Karten schreiben können, 11079 Leute haben es bisher gelesen und mir Nachrichten geschrieben, dass sie Briefe verschickt haben. Ich glaube ihr macht die alte Dame sehr glücklich. Ein fettes Danke hierzu. Vielleicht braucht die Post auch bald einen neuen Mitarbeiter, bei soviel Post, die sie bekommt.  Sie arbeite ihr Leben lang auf den Reisterrassen, hat Banaue noch nie verlassen. Jetzt verkauft sie  Benzin, um sich noch etwas dazu zu verdienen. Ich zeigte ihr eine Karte und begann von den Ländern zu erzählen die ich besuchen durfte. Die Unterhaltung mit dieser wunderbaren Frau werde ich schnell nicht vergessen.phi-2088

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Hier mein Post:

„I met an old women in banaue, philippines. Her name is Mary. She invited me to her home when I walked up the mountains. She was born here and lived here all her life. She is selling gasoline. She used to work on the rice tarraces in banaue, but it is a hard work. They don’t use machines there. She is pretty interested in how the people around the world live, what they are doing and what makes them happy. Her smile was just wonderfull and her beauty inside made her to the most beautiful women I have ever seen. She asked me, if germany is a part of argentina. And i showed her the map. She didn’t know all these places and asked me about all these countries.
So, If you like, send her a postcard or a letter, where you are from and how it is there.
I’m pretty sure, you will make an old lady more happy and smiling than she is anyway. (English is fine)
Her adress is

Mary Commiting
Otew, View point
Banaue, Ifugao
Philippines“

Von Banaue werden mehrere Touren zu den Hotsprings und in die Umgebung angeboten. Alles ziemlich überteuert. Ich hatte nicht das Gefühl etwas zu verpassen und hatte unglaubliche Gespräche und Begegnungen mit den Menschen in diesem Ort.

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Eins der schönen bunten Jeepneys, sie fahren immer die selben Routen und man kann günstig für 8Pesos zusteigen.

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Ein Tricycle, – in dem kleinen Anhänger, der an einem Roller vestgemacht wird werden bis zu 10 Leute transportiert.

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In Banaue wird viel wert auf Mülltrennung und Recycling gelegt. Daumen hoch.

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Eine Familie lud mich zum Shiomai Essen ein. Ein Traditionelles Gericht in den Philippinen, das einzige tatsächlich, das mir hier schmeckt. Gegessen wird hier hauptsächlich Reis und fettiges Fleisch. Fett ist billiger und stillt den Hunger länger.

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Die Alte dame wickelt den Tabak in Bananenblätter. Die Wirkung macht high.

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In Banaue kauen selbst die Kinder den Tabak der Bettelnusspalme. Der Tabak macht stark abhängig und schadet den Zähnen. In Banaue sieht der Boden aus, als wurde an jeder Ecke jemand ermordet, da die Leute den blutroten Speichel ausspucken. Es dämpft jedoch den Hunger ungemein.

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Die Häuser- überwiegend Wellblechhütten am Hang von Banaue.

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Ein Farmer makierte seine Hühner mit Ohrringen, damit er sie am Abend wiedererkennt 🙂

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Die Jungs binden kleine Staubbesen aus Reishälmen und verkaufen diese.

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Diese kleine Mädchen in pink heisst wie ich, nur mit „Y“ -Tanya.

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Diese Frau bot mir Tee an. Die Leute sind einfach nur liebenswert.

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Malapascua

Mit dem Nachtbus bin ich von dort zurück nach Manila, 9 Stunden ohne Schlaf. 5 Uhr morgens kam ich an. Da mein Flieger um 10.40h am nächsten Tag ging lief ich die 6 km von der Busstation zum Hostel um meinen Backpack zu holen. Ich hatte für den Norden nur einen kleinen Rucksack gepackt. Vom Hostel lief ich zum Flughafen und musste noch 3 Stunden auf meinen Flug nach Cebu warten.

In Cebu brachte mich der „My Bus“ zur Northern Busstation. Dort angekommen bekam ich gleich einen Anschlussbus. Von dort an den nördlichen Zipfel der Insel an dem das Schiff in Port Maya nach Malapasca übersetzt. Mir wurde gesagt ich sollte spätestens 16 h am Pier sein, da es sonst nur noch überteuerte Privatboote gibt. Es was bereits 16h als ich auf halber Strecke was. Ich googlete Hostels am Port von Maya, keine Ergebnisse. Es wurde bereits dunkel. Es war für mich keine Option eines der Privatboote zu nehmen (Puplicboot 2.50€/Privatboot 16€). Etwas flau wurde mir, das es am Port Maya keine Unterkünfte gab. Aber muss ja irgendwie, ich bin sicher nicht die Einzige, die hier zu spät ankam. Am letzten Stop vor dem Hafen stieg eine Gruppe Engländer zu. Irgendwie beruhigte mich das. Ich war mit dem Problem nicht allein. Am Port angekommen hiess es, wir könnten noch mit dem Schiff rüber, allerdings gibt es nach Dämmerung keine Sicherheitsleute mehr , die Strömung sei sehr stark und es werden des öfteren Touristen ausgeraubt. Schöne Aussichten. Wir hatten die Wahl zwischen am Strand schlafen und ausgeraubt werden, oder evtuell auf dem Schiff. Wohl war mir nicht, die Jungs wollten auf die Insel. Also schloss ich mich an. Keiner wurde ausgeraubt und auch die Stömung war ok. Ich kam am Süden der Insel an. Nachts sah das noch nett aus. Tags war ich sehr enttäuscht.

Jeder schwärmte von Malapascua, aber ich denke damit meinten sie eher das Tauchen mit den Tresher Sharks. Ich war heute im Norden der Insel, da dort der schönste Strand sein soll. Mhh, leider auch nicht so geil.

Der Taifun „Yolanda“ hat hier 2013 ganz schön viel zerstört. In Malapuaca kamen Gott sei Dank keine Menschen ums Leben, aber die Blechhütten, Baume, Boote, die komplette Landschaft wurde zerstört.  Und ich denke die Auswirkungen sind das, was den Strand nicht wie im Bilderbuch erscheinen lässt. Allerdings hab ich jezt schon öfter gehört, das Philippinen gar nicht soo tolle Strände hat, ich glaube meine Vorstellung war leider etwas falsch.

In Malapascua sind gerade Feiertage, besser sie nennen es „Fiesta“. Es hat mich 2 Tage gedauert herrauszufinden das es eine Feier für den Schutzpatron der Insel ist. Zuvor hab ich immer gefragt, was sie den feiern und die Antwort war nur „Fiesta“. Auf die Frage was hier passiert während dieser Tage hiess es nur wir schlachten Schweine. Und tatsächlich hört man seit meiner Ankunft nur Schweine quicken und qualvoll schreien. Sie sind noch nicht richtig tot und werden langsam zerlegt bei noch vollem Bewusstsein. Das klingt grausam. Und in jedem Vorgarten hängt eine Sau am Spieß. Ich hab vor meinem Zimmer seit 2 Tagen einen Schweinekopf liegen. Darum sammeln sich die Fliegen. Die Unterkunft ist mitten in einer Wohngegend, Zum Klo muss ich durch die Küche und der ganze Platz wird von 5 Sicherheitsleuten mit grossen Gewähren bewacht. Ob mich das sicherer fühlen lässt weiss ich noch nicht so genau. Gestern nacht lief plötzlich eine Art Blaskapelle um 4 nachts an meinem Zimmer vorbei. Das war der Start zur Fiesta. Mit Pauken und Trompeten. Irgendwie strange, vor allem weil davor totenstille war. Dann schüttete es Gott sei Dank wie aus Eimern und die Kapelle zischte ab.

Ich fühl mich nicht ganz so wohl hier. Glücklicherweise hab ich ein holländisches Päarchen getroffen die ab und zu mit mir rumhängen.

Ich werde morgen früh um 4.30h einen Early Morning Dive mit den Haien machen und mir dann eine schönere Gegend auf einer anderen Insel suchen.

So der Plan. Welche weiss ich noch nicht. Das wird auf jeden Fall wieder eine lange Busfahrt.

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Sieht auf den Bildern irgendwie netter aus…

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Ich hab einen Fuchshai gesehen!

Tauchen in Malapascua ist grossartig vorallem die Diveside „Gato-Island“ .

In Malapascua kann man Tresher Sharks sehen, die kommen gegen 4.30h von der Tiefe hoch und lassen sich reinigen von den kleinen Fischen, die die Hautschüppchen abknabbern.

Der Dive an sich ist etwas langweilig. Man taucht zwarunter, bleibt dann aber mit dutzenden Leuten am Boden und wartet bis die Haie kommen. Gott sei Dank hatten wir Glück und sahen einen, sonst wäre der Tauchgang ganz schön fade gewesen.

Bohol

Alona Beach, White Sand Beach und Dumaluan Beach Panglao

In Cebu am Pier, von dem das Schiff nach Bohol übersetzt wird gleich klar, das es sich hier um keine einsame Insel handelt. Während die Leute Schlange stehen um aufs Schiff zu gehen, spielen 4 alte Philippinos in Hawaiihemden und mit Ray Charles Sonnenbrillen Einstimmungsmusik fürs Boot.

Die Songwahl fand ich allerdings fragwürdig. Kennt ihr die Melodie, die die Titanicband im Film einstimmt, bevor das Schiff sinkt? Sowas. 🙂

In Bohol ist das Landesinnere das Highlight und nicht die Strände.

In der Mitte von Bohol erheben sich die Choclate Mountains.

Pangaue ist der Touristische Zipfel, dort reihen sich am eigentlich schönen Sandstrand die Ressorts und Restaurants. Ein Plastikstuhl neben dem anderen.

Die meisten Tauchschulen bieten hier Tauchgänge nach Oslob an, dort werden Wahlhaie angefüttert und von ihrer natürlichen Wanderroute abgehalten. Das wollte ich dann doch nicht unterstützen.

Der Strand „Alma“ im Westen der Insel soll toll sein.

Ich wollte danach auf die Fähre nach Camiguin, im Internet stand die Fährt nur Montags und Donnerstags. Da ich nicht so viele Tage hier bleiben wollte, zog ich weiter und dachte ich mach die Choclate Mountains auf dem Rückweg. Doch dann lernte ich auf der Fähre dorthin Francis kennen und entschied mich mit ihr weiter zu reisen. Somit habe ich die Mountains leider verpasst.

Camiguin

Camiguin ist eine unfassbar schöne Vulcaninsel die über Bohol zu erreichen ist. In der Mitte erheben sich die Vulkane. Die ganze Insel ist mit riesigen Palmen bewachsen und kann in 2 1/2 Stunden mit dem Roller umfahren werden. Tourismus gibt es hier kaum. Meine persönliche Lieblingsinsel.

Von dort kann man entspannt mit dem Boot nach „White Island“ oder „Mantique Island“ übersetzten, Traumhaft.

Im Inneren der Insel gibt es noch Hot und Coldsprings.

Im Westen der Insel kann man tausende Riesenmuscheln beim Schnorcheln beobachten.

Mit Francis verbrachte ich die Zeit in Camiguin und zog mit ihr nach Siagaro zum Surfer Paradis weiter.

Mantique Island

Nach Mantique kommt man für 600 Pesos pro Boot  vom Pier. Eine einsame Trauminsel. Lediglich 20 Leute leben dort im inneren der Insel.

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White Island

Unweit vom „Festland“ entfernt befindet sich eine pulvrig weiße Sandbank mitten im Ozean. Zwischen 12h und 15h hat man diese für sich allein. Danach kommen die Chinesen 🙂

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Meine Freundin Francis aus Peru, die nun seit der Fähre nach Camiguin mit mir reist.

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Am Speckgürtel von Camiguin 😉

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Sunken Cemetery

Auf Camiguin gibt es einen versunkenen Friedhof. Als 1870 der Vulcan Mt. Vulcan Daan ausbrach, versanken Teile der Erde im Ozean. Beim schnorcheln kann man die mit Korallen bewachsenen überreste der Grabsteine und Kreuze unter Wasser sehen. q

Giant Clam Culture

Im Südosten derie sind bis zu einem Quatratmeter gross und haben wunderbare Farben und Formen.

Fahrt nach Siagaro

Die Fahrt nach Siagaro zog sich ewig. Erst mussten wir mit der Fähre nach Mindenao übersetzten. In der Insel herrscht im Süden des Landes Krieg, aktuell sind Terroristen unterwegs.

Die Fähre und unsere Busfahrten beschränkten sich zum Glück auf den Norden. 4 Stunden dauerte der Bus nach Surigaro. Einmal mussten wir umsteigen. In Surigaro wollten wir mit der Fähre nach Daku/Siagaro am gleichen Tag weiter. Leider verpassten wir die letzte und mussten eine Nacht in dieser hässlichen grussligen Stadt verbringen. Der einzig sichere Ort erschien uns hier der MC Donald. Also assen wir Burger.

Untergekommen sind wir in Gunters Pension. Im Zimmer „Belgien“. Die Hitze in der Stadt war unerträglich. Das Zimmer hatte Aircon. Als gingen Francis und ich rein, zogen uns aus und legten uns fast nackt  aufs Bett. Wenn man zum Bad wollte musste man durch einen Zwischenraum, in dem die heisse Luft der Klimaanlage geblassen wurde. Das Duschen lohnte sich also nicht wirklich, wenn man dort durchmusste. Da hat wohl jemand mitgedacht beim Bau.

Siagaro

Cloud 9- Surfers Paradis

Island Hopping

Naked Island – Daku Island – Guyam Island

Naked Island

Daku Island

Guyam Island

Magpopongko Rock Pools

Fährt man etwas vom touristischen Teil der Insel weg kann man aus in Gestein geformten Pools im Mehr baden. Man sollte hierbei auf die Gezeiten achten, da sie bei Flut kaum erkennbar im Meer versinken. Haben wir nicht, schön war es trotzdem ort.

Siagaro ist eine Trauminsel, und weitgehend hergerichtet für Backpacker und Surfer. Als einzige Insel der Philippinen (auf denen ich war) bietet sie unglaublich viele ChillOut Plätze und tolle Bars und Restaurants. Hier meine Favorites:

Finger weg vom 50 Pesos Rum-Cola, schlimmster Kater ever.

Bars, Restaurants and Shops

-Bravo BeachBar

-Harana

-Kermit Restaurant

-La Candelaria

-Mama´s Grill

-Shaka

-Kitya´s

-Cafe Loka

-Rum Bar

-Hot Spot

-Junglepartys

-El Viento del Mar

-Fat Lips Surfshop

Me and Mr. PotaTOE

Ich Trottel hab mir den Zeh gebrochen, auf ziemlich dämliche Art und Weise.

Ich hab mir mit Francis einen Roller geliehen. Der Typ war so unfreundlich und ich schon etwas angepisst, dass wir den Roller bei dem Penner mieteten.

Dann meinte er noch schnippisch, wir sollten den Roller checken, er stellt uns alles in Rechnung, was kaputt ist.

Ok, Motor war an, ich checkte das Rücklicht. Stolperte über einen Stein, hielt mich am rechten Griff fest, Gas an, Roller los, Fuss drunter.

Seit dem ist Mr PotaTOE mein, blauer Zeh, der einer Kartoffel gleicht mein ständiger Reisebegleiter.

Nachtfähre nach Cebu

Wir nahmen die Fähre von Daku um zurück nach Surigado zu fahren. Von dort geht eine Nachtfähre nach Cebu. Leider verpassten wir die Fähre schon wieder und hingen einen weiteren Tag in Surigado ab.

In einem Surfermagazin in Siagaro hatten wir gelesen, dass sich unweit von Surigado einer der Top 30 Strände der Philippinen befinden soll.

Da fuhren wir am nächsten Tag mit dem Tricycle hin. Wer diesen Artikel verfasst hat, kann sich gerne eine aufs Maul abholen. Der „Strand“ besteht aus riesengrossen Steinen, dahinter reiht sich eine verwitterte Bambushütte neben der anderen. Darin, junge Philippinos und ihre Synthesizer.

Siquijor

Auf der Suche nach einer Bolo Bolo Heilerin.

Zwei Gründe hatte ich für Siquior. Ich wollte endlich wieder Tauchen gehen und eine Bolo Bolo Hexe finden.

Der Ort ist für seine Spiritualität bekannt und nicht alle Einheimischen schätzen es, dass sich die sogenannten Bolo Bolo Heilerinnen hier aufhalten. Für viele ist es Hokus Pokus. Interresant find ich es, deshalb mach ich mich auf die Suche.

Bolo Bolo, was ist das?

Die Bolo-Bolo-Heilung ist eine philippinsche alternative Heilmethode, welche gegen verschiedene chronische Beschwerden helfen soll.

Die Methode besteht aus einem Ritual, bei welchem man zuerst am Kopf, zwischen den Schultern und im Genick mit einem Öl benetzt wird. Danach füllt der Heiler ein Glas mit Wasser und legt einen mysteriösen, angeblich sehr speziellen, schwarzen Stein hinein. Durch ein Bambus- oder Metallröhrchen pustet der Heiler dann unentwegt in das Glas und murmelt dabei Gebete, während er damit über den Körper des Patienten fährt.

Wenn man krank sei bzw. der Körper ein Problem habe, werde das Wasser dunkelbraun oder trübe sich und es schwämmen undefinierte, nicht näher benannte Stückchen darin. Anhand dieser Stückchen soll der Heiler seine Diagnose stellen können. Die Behandlung soll solange durchgeführt werden, bis das Wasser klar bleibt.

Die Heilwirkung wird vor allem dem Stein zugeschrieben, der mit Hilfe des Rituals böse Energien aus dem Körper ziehen können soll. (Quelle Wikipedia)

Ich hatte seit Jahren entzündliche Ohrenbeschwerden.

Ich traf ein französisches Päarchen in der Bahabar und erzählte ihnen, dass ich mich am nächsten Tag auf die Suche machen möchte. Man muss ziemlich vorsichtig sein, bei der Suche, da nicht alle Einheimischen gut darauf reagieren.

Ich wollte erst an einen Ort, in dem man leichter mit den Locals ins Gespräch kommt und wir fuhren mit den Rollern zu den Wasserfällen.

Dort tratschte ich mit einem älteren Herrn und fragte vorsichtig nach, ob es hier auf der Insel einen Mediziner gäbe, der mir bei meinem Ohrenproblem helfen könnte. Ich erwähnte auch beiläufig, dass ich von Bolo Bolo gehört hatte und fragte ihn nach seiner Meinung.

Er zeigte mir eine Dame die Bananenblätter mit Reis verkaufte. Ich sollte sie nach Chamay Umdur fragen.

Und tatsächlich, sie gab mir eine Nummer und einen Ort in dem ich sie finden konnte.

Wir machten uns auf den Weg und ich fragte mich durch. Knapp 2 Stunden dauerte es, bis ich sie fand. Sie wohnte in einem kleinen Dörfchen im Landesinneren und hatte dort eine kleine Holzhütte mit spirituellem Schnickschnack dekoriert.

Sie sah keineswegs aus wie eine Hexe, hatte werder einen Besen, noch eine Warze auf der Nase. Ihre Katze war weiß gefleckt und sie in modernen Jeans gekleidet.

Ich fragte sie, ob sie mir helfen kann. Sie schenkte ein Glas voll Wasser ein, darin ein paar Münzen, dann schwenkte sie das Glas von meinen Ohren bis zu Mr PotaTOE und wiederholte das Ganze mehrmals und murmelte Gebete. Die Nachbarn sahen alle zu.

Dann musste auch ich was beten und sie sagte, ab morgen wird es langsam verschwinden.

Seither habe ich schnupfen.Magali meinte mir kommt der Eiter der Ohren vielleicht aus der Nase, ich meine aber, ich hätte nicht mit nassen Haaren neben der Aircon schlafen dürfen.

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Siquijor Tips:

-Baha Bar

-Dagsa Bar

-Waterfalls

-Bolo Bolo Heilerin finden

Mehr Tips hab ich nicht, da ich wegen Fieber zwei Tage im Bett blieb.

Zurück in Cebu

Mal wieder typisch.
Könnt ihr euch noch an Teil I der Geschichte erinnern, in dem ich meinen Flug an meinem Geburtstag nach Kota Kina-what(?) gebucht habe?
Der würde gleich abheben.
Ich bin allerdings vom Abflughafen 572km entfernt.
Und warum?
Weil dieser Typ, der mir in Ho Chi Minh das Ticket gebucht hat, gross draufgeschrieben Hat CEBU-KOTA KINABALU, 23.45h.
Da bin ich jetzt in Cebu.
Mein Tag lief so.
Ich hatte den Tag damit verbracht im „Alya Center Cebu“ der wohl grössten Mall hier zu bummeln.
Dann sass ich im Cafe und hab mal so gegoogelt, was man in Kota Kinabalu so machen kann. Trekking, überwiegend Trekking. Und damit ist dort nicht einfaches auf den Berg spazieren gemeint.
Ne 4000 Meter Höhe.
Oh je und das mit Mr. PotaTOE. Mein gebrochener Zeh, der einer Kartoffel gleicht.
 
Ich kaufte mir in der Mall ein Partyhütchen und wollte meinen Geburtstag mit meinem Sitznachbar im Flieger feiern. Er sollte mein Geburtstagsfreund sein-oder Opfer? Wie auch immer- er sollte mit mir Bier trinken. Wer auch immer das sein sollte. Auch für ihn hatte ich ein Hüttchen.
 
Dann die Ansage, das Kaufhaus schließt in 30 Minuten. Fuck, draussen war es bereits dunkel. Die Zeit vertröddelt. Ich war 3 km vom Hostel entfernt und hatte noch nicht gepackt.
Ok, ab ins Jeepney und zurück. Dusche besetzt. Zum Airport dauerts von hier ne Stunde.
Noch einen letzten Check aufs Ticket, ob es verschiedene Flughäfen in Cebu gibt.
Ups. Ja, der Typ hatte CEBU draufgeschrieben. Das Ticket ist aber von MANILA nach Borneo. Schöne scheisse.
Adieu Borneo. Phillipines-ich bleib noch etwas. 5 Tage hab ich noch Visa. Dann muss ein Flug her.

 Ich war also im Hostel in Cebu , dem „Naps and Adventure“ , sehr empfehlenswert übrigens.

Da sass ich nun, mit meinem gepackten Backpack und meinen Partyhüttchen im Handgepäck.

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Dann traf ich Steve, den Besitzer des Hostels, ein junger dicker lustiger Philippino. Ich erzählte ihm kurz die Story, er so- warte mal. Ging raus, rief ein paar Leute an und sagte, mach dich fertig, wir feiern deinen Geburtstag, ich hab Leute am Start.

Die Jungs vom Hostel nehmen mich jetzt mit in einen mexikanischen Pup zur Salsa Night.
Und Mr. PotaTOE dankts mir, wenn wir auf den Trekk verzichten.
Neuen Flug buchen ist jetzt angesagt. Aber das mach ich morgen. Jetzt gibts erstmal Mojitos und Taccos.
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Ich kannte diese Leute nicht, aber sie feierten mich die ganze Nacht und sangen ständig Happy Birthday.
Philippinos, Thumps Up, bisher das entzückendstebund liebenswerteste Völkchen meiner Reisen.

Meinen Geburtstag selber verbrachte ich ganz Ladylike mit einem halben Hähnchen, Fritten und einer Auswahl TarantinoFilme verkatert im Bett.

Morgen gehts früh morgens zum Flughafen und dann wird der günstigste Flug gebucht, wohin auch immer es geht, ich freu mich drauf.

Es ist Singapore!!! Weiter hier